Europa

Selbstmord aus Angst vor dem Tod?

Und täglich gib uns alte/neue NRW-Spekulationen. Wenn sich also - Jamaika (nur vorerst) mal ausgeschlossen - die FDP keinesfalls an alte, Wehner'sche Pendler-Traditionen erinnern lassen will, so hat nun die SPD das Heft des Handelns wirklich allein in der Hand. Ja, diesen Sachverhalt, diese Tatsache muss man fairerweise und vollkommen ohne Ironie doch zugeben; ohne die SPD geht erst mal nichts in NRW.

Klären wir erst mal "unsere" Verhältnisse

Fidel lebt übrigens noch, Onkel Ho ist leider schon tot, DDR und Stasi haben formal ebenfalls vor rund zwanzig Jahren abgedankt. In Afghanistan wird weiter und erwartbar in noch größerer Zahl gestorben. Die FDP nickt im Bund finanzpolitisch alles ab, wogegen sie sich gestern noch vehemend verwahrte und Merkel rettet alternativlos die Euro-Welt, verpfändet die nächsten Generationen an die Banken, die Besitzenden. In diesen Kontext sollten, ja müssen die politischen Gespräche bis hin zu den sog. Koalitionsverhandlungen in NRW doch eingebunden werden; oder?

Quo vadis Linke?

Diese Frage wird uns nun beinahe endlos, zumindest für die nächsten Jahre begleiten. Nachdem in den letzten Tagen - wohl aus der grünen "Fraktion" - sowohl die Linke als auch die FDP und letztere zumindest partiell in die extremistische Ecke gestellt wurden, da bietet sich ein Blick auf Theorie und Praxis beinahe zwangsläfig an.

Erfurter Verhältnisse - reloaded

Interessant, wie der mediale Mainstream zur Zeit die Variante rotrotgrün für NRW als mögliche, gar realistische Option aufbaut. Der gleiche Mainstream, der genau diese Häme beinahe als Lebenselixier braucht, hessische Verhältnisse anschließend und wohl genüsslich wiederholen, geifernd wiederkäuen wollte.

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