5 Dez 2010

Schönanger / Tirol

Submitted by ebertus

Der Fußweg nach Schönanger (Alm)
Bild: Bernd Ebert

 

Heute ist der 2. Advent des Jahres 2010

 

 

 

 

 

 

 

Schnee und Kälte, auch hierzulande. Damals in 2006, und erst recht in dieser, abgebildeten Gegend sind derartige Witterungsverhältnisse nicht so ungewöhnlich, bricht nicht gleich Alles zusammen, geht das geschäftige Abendland nicht so schnell unter, war (und ist?) der öffentliche Nahverkehr - dort zumindest - noch gut gewartet.

Mit Familie und Freunden unterwegs. Die Wildschönau, von Wörgl (Inntal) nach rund 15 Kilometern und steil in die Berge hinein zu erreichen war uns über Jahrzehnte im Winter, oft gar über Weihnachten/Sylvester eine beinahe zweite Heimat. Der hier abgebildete Weg führt von Auffach, dem letzten Ort des Hochtales noch einige Kilometer weiter hinein in die Berge. Die Schönanger Alm mit ihrem Gasthaus liegt am Ende der bis dort hinauf befestigten Straße. Manche fahren bei diesen Straßenverhältnissen mit dem Allrad-Wagen, wir laufen in der Regel.

 

Tiroler Idyll

Winter Wonder World.
Ein Freund von mir hat eine Alm im östlichen Nebental in der Nähe von Kelchsau auf der sog. Ölbank (Schiffer mit Steinölgehalt wird wohl den Namen gegeben haben).
Wunderschöner Flecken Erde und Wanderungen in der Natur sind ohnehin unvergleichlich.
Die Anpassung an winterliche Verhältnisse ist Gewöhnung. Vorratshaltung an Essen und Energie haben wir alle drauf und unterschiedliche Schneeverhältnisse sind Übungs- und Toleranzsache. In der eiligen Gesellschaft wird man auf vernünftige Geschwindigkeit verlangsamt und die Rückbesinnung auf die stade (stille) Zeit würde auch unserem Rythmus entsprechen.

Webcam Hopfgarten im Brixental http://livecam.feratel.at/cam/hopfgarten/5687/index.jsp?bgColor1=FFFFFF&...

Sommer wie Winter

Westendorf, Brixen, Hopfgarten mit der Hohen Salve haben wir (auf Skiern) alles schon mal entdeckt. In Kelchsau (von Schönanger ostwärts über die Berge, einfach die karte mal zoomen) waren wir dagegen im Sommer, sind dort sehr weit rein gefahren (wohl Maut), dann gelaufen. Wirklich etwas für Menschen, die zumindest partiell absolute Einsamkeit suchen; soweit dies in Mitteleuropa überhaupt möglich ist.