3 Apr 2013

Utah 2010 / Alta, Snowbird, SLC

Submitted by ebertus

Utah und die Gegend um Salt Lake City sind nun, in 2010 das zweite Mal ein Ziel unserer Tour. Im Sommer 2000 und damals mit dem Zelt war der KOA-Kampground in Nephi -rund 50 Meilen südlich von SLC- für einige Tage unser zuhause. Salt Lake City und der Große Salzsee waren neben dem Mt. Pleasant interessante Ausflugsziele, dennoch eher allgemein gehalten. Nun jedoch, im März 2010 steht neben dem Skifahren auch der Besuch des Templesqare auf dem Programm.

Nach Kalifornien, den Mammoth Mountains ist dies hier ist nun der zweite Teil einer kleinen und relativ persönlichen Serie. Die Fahrt von Bishop nach SLC und erst über die 6, die 93 und dann die Interstate 80 ist als relaxed und gleichzeitig sehr einsam in Erinnerung. Dennoch, ein gewisses Highlight gab es. Ungefähr auf halbe Strecke gibt es diesen kleinen Ort namens Ely, in dessen Motel6 wir im Jahre 2000 und auf der Rücktour gen Westen von besagtem Nephi übernachteten. So waren wir damals doch bewußt nicht auf der weiter nördlich gelegenen Interstate sondern auf der beinahe parallelen 50, "The loneliest Road in America" unterwegs - die eben genau in Ely unsere aktuelle Tour kreuzt. Und noch aus einem anderen Grund war die Erinnerung wieder da. Ein Familienmitglied hatte sich damals in 2000 genau dort in Ely bei einem sog. "Outfitter" einen neuen Schlafsack gekauft. Den Laden gibt es wohl immer noch, vielleicht war es dieser hier; der Ort ist ja nicht gerade groß.


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Wir hatten uns für vier Nächte in einem Best Western in Sandy einquartiert, hier der Blick aus dem Zimmerfenster (Video).

An einem oder zwei Tagen Ski-Fahren, in einem sog. Outlet-Center ein wenig shoppen und eben auch die Ausläufer des Salzsees und den Tempelbereich besuchen. Das war der Plan, dann genau so umgesetzt, lediglich ein wenig getrübt durch das nicht immer und absolut passende Wetter.

 



Die Bilder beginnen -wie könnte es anders sein- ebenfalls mit Erinnerung. Im März 2010 waren wir dort und im Dezember des gleichen Jahres schrieb ich diesen kleinen Blogtext, der sich zwar eingangs auf einen weiteren Blogtext hier bezieht, dann aber auf ein Video und via dies und das auf zwei Bilder verlinkt. Gleich die erste Szene in dem Video, das ist (linkes Bild) der Parkplatz von Alta. Und wenn die tollen Typen (im Video) zu Tale schweben, dann kommt immer mal (rechtes Bild) der Parkplatz von Snowbird in den Blick. Die beiden Skigebiete liegen im Abstand von wenigen Meilen nebeneinander und sind oben am Berg durch einen Übergang verbunden. Alta hat das softigere, Snowbird das etwas rauhere, steilere Terrain und -mag ich bzw. "die", deren Fahrstil eben nicht so dolle- in Alta sind Snowboarder nicht zugelassen.

 

 

Das Skigebiet von Alta, hier und hier im Video festgehalten, es zieht sich über mehrere Bergrücken ins Hinterland und ist vor allem eines: Absolut leer und einsam beinahe, verglichen mit dem oft schon als Skizirkus zu bezeichnenden Rummel in den europäischen Alpen. Das Bild ganz rechts zeigt einen Gipfelbereich von Snowbird am zweiten Tage, als das Wetter rauher wurde. Wir hatten am zweiten Tag eine Combikarte für beide Skigebiete gekauft, aber bereits der Vormittag in Alta gestaltete sich wetterseitig etwas ungemütlicher, der Übergang oben nach Snowbird war gar gesperrt. Da blieb nur, unten beim Parkplatz abzuschnallen, mit dem Auto nach Snowbird zu fahren und dort die Gondelbahn nach oben zu nehmen. Nicht unser Skiwetter, wie dieses Video zeigt.
 

Dann der dritte Tag; und Antilopen wird es nahe SLC wohl kaum noch geben. Stattdessen zubetonierter Immobilienwahn und ganze Areale bzw. Straßenzüge waren kaum bzw. noch nicht bewohnt.


Auch dazu sind hier einige Zeilen zu lesen, wurde bereits im April 2010 ein Blogtext von mir verfasst. Es wäre schon interessant zu erfahren, wie die Belegung heute dort aussieht. Nun ja, vielleicht kommt nochmal eine Gelegenheit.

Und dann, am Nachmittag der Temple Square; leider (erkennbar) in Regen getaucht. Nicht wirklich tragisch, weil es neben einigen imposanten Bauten eher drinnen etwas zu sehen gibt. In Bild und Ton, mit Grafiken und Skulpturen wird die Geschichte des Christentums erzählt; wohl so wie das die Lesart der Mormonen beinhaltet. Auch und nicht zuletzt wohl eine absolute Männergesellschaft. Leider hatte ich da (wohl wegen dem Regen...) etwas Probleme mit der Kamera, sind die Bilder oft unscharf. Nun denn, ebenfalls ein Grund, nochmal dort vorbei zu schauen. weil


Ok, noch eine Innenansicht, dazu ebenfalls ein kleines Video - dann geht es (morgen) also weiter; ostwärts nach Colorado.