16 Dez 2015

hier bin ich kunst ... hier will ich sein. "hannelore h."

Submitted by Marie

ich habe gelernt, dass alle freiheiten der kunst nach unserem gesetz geschützt werden

aber auch darüber gelesen, dass ein deutsches gericht darüber entscheiden muß/kann/darf, was KUNST ist (und was nicht)

aus der geschichte habe ich gelernt, dass die bezeichnung "entartete kunst" ein hinweis auf faschistische ideologie und totalitaristische diktatur ist

ich bin so froh, dass ich in einem rechtsstaat lebe, wo (wenigstens) DARÜBER konsens herrscht und ich als bloggerin der kunst nicht befürchten muß, dass meine texte hier "verbrannt" werden, sondern als meine eigene künstlerische freiheit geschützt sind :-)))

 

>>> ich habe ganz aktuell auch davon gehört, dass es diese eindeutigkeit beim völkerrecht nicht gibt und mit juristischer akrobatik die "turnübungen" zwischen "technik und haltungsnote" umstritten sind - wer ist der schiedsrichter? wie wird sein urteilsspruch lauten?

immerhin geht es um das, was man als "kriegsähnlichste" handlung bezeichnen könnte ... und zwar ganz real! >>> mit vermutlich vielen realen toten und verletzten, mit zerstörter infra-struktur des lebensnotwenigen und mit danach einsetzender traumatisierung der freiwillig, wie unfreiwillig involvierten menschen, deren folgen niemand absehen kann 

 

hier werden jedoch nur fragmentarische geschichten erzählt und jede ähnlichkeit mit lebenden personen ist rein zufällig.

 

die erzählerin nenne ich "hannelore h.", welche sich selbst wie ein kunstwerk betrachtet. manchmal denkt sie, sie wäre eine lebenskünstlerin - dann jedoch fühlt sie ganz stark ihre kriminalistische neigung einer profilerin - und scheut auch nicht davor zurück, ihre intuitive zeitmaschine anzuwerfen, um sich in die gesellschaft von (leider) nicht mehr lebenden personen zu begeben.

 

völlig klar, dass dies dann alles zwischen dada und expressionismus nach künstlerischem ausdruck verlangt - ihr dass aber scheinbar noch nicht reicht, und sie auch vor kitsch und naivität nicht halt macht. sie liebt halt ihre FREIHEIT!! über alles >>> ihre künstlerische!! (um bitte nicht und niemals falsch verstanden zu werden!!)

 

wenn sie in der realität leben würde, wäre es wohl selbstverständlich für sie "nie wieder krieg! nie wieder faschismus!" auf ihr t-shirt zu drucken und so durch die straßen zu laufen und dieses label überall zu verteidigen. doch sie läuft wenig durch die straßen - meist mit konkretem ziel oder träumend durch die natur - meist beobachtet sie mit zunehmender übelkeit, kopfschütteln, lachanfällen und wortlosem staunen im internet, welche assoziationen sich ihr da erschließen >>> kein krieg mit kanonen und säbelschwingenden soldaten in bunten uniformen auf dem pferd >>> sondern niemals für möglich gehaltene - wegen diesem traditionellen bild jedoch nicht so genannte - "kriegsähnliche handlungen" - welche sogar zunehmend ohne blut auskommen  >>> aber MASSENHAFT leben zerstören!! bzw. an sklavenähnliche verhältnisse erinnern

 

ist es das, was "systemische gewalt" genannt wird? ein system, in dem freiheit und menschliche entfaltung nur noch in der kunst möglich ist? dann hat meese völlig recht, wenn er sagt, ihm graut vor der realität und die "diktatur der kunst" ausruft, welche jeder bei sich selbst verinnerlichen und ausleben muß, um den lebensraum kunst als einzige gesellschaftsform zu errichten >>> JEDER dient seinem werk >>> sei es als ingenieur, bäcker, lehrer oder was auch immer seinem sinn und seiner eignung entspricht >>> und die "menschheit" gesundet und erblüht dann ... wie von selbst ...

Kommentare

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Mit der einzigen "Waffe", die sie hat, ihrer Handtasche, attackiert eine Frau bei einer Demonstration von Neo-Nazis am 13.4.1985 in der schwedischen Stadt Växjö einen der... - Foto: dpa

 

heute habe ich zufällig danuta danielsson, bei einem kaffee in einem fast leeren straßencafé bei sonnigen 15° in eine knallrote decke um ihre schultern und handtasche gehüllt getroffen.

vielleicht ist es ja die letzte gelegenheit in diesem jahr zigarette rauchen und kaffeetrinken in der öffentlichkeit als kausale einheitshandlung zu praktizieren - und sie sah mich so an, als würde sie das auch so sehen können.

 

natürlich hatte ich sie sofort erkannt, denn das foto von ihr aus dem jahr 1985 wurde ja zu einer legende und brachte mich, als ich es jahre später sah, der von ihr praktizierten zivilcourage sehr nahe: eine alte frau - nur mit handtasche "bewaffnet", greift eine "friedliche/demokratische(?)" neonazi-demo an ... wow ...

 

" Ein Fotograf der Zeitung »Dagens Nyheter« verewigte diesen Augenblick. Das Pressefoto »Tante mit Tasche« erlangte als Symbol für Zivilcourage in ganz Schweden Bekanntheit und wurde zigfach abgedruckt, selbst in Schulbüchern. In Växjö wollten unter anderem Sozialdemokraten der Dame mit ihrer Handtasche als erhobener Waffe ein Denkmal errichten.

Die aus Växjö stammende Künstlerin Susanna Arwin wollte die Statue anfertigen. Sie studierte 1985 in New York, als ihre Mutter ihr einen Zeitungsausschnitt mit dem Bild schickte. »Auch bei uns im kleinen Växjö passiert so allerhand«, schrieb sie vor 30 Jahren der Tochter aus Schwedens Provinz in die Weltstadt. Diese ließ sich inspirieren. Die »schwedische Tante« ist seither ein Leitmotiv in Arwins Arbeiten. So hatte sie eine Armee aus Tanten aus Beton errichtet, die an die antike chinesische Terrakottaarmee erinnern sollte.

Doch dann änderten sich in Växjö die politischen Mehrheitsverhältnisse und eine große Debatte wurde landesweit geführt. Während linksfeministische Befürworter in ganz Schweden an bereits existierende Statuen Damenhandtaschen hängten, um die Tantenstatue von Växjö zu unterstützen, kamen immer mehr Ungereimtheiten über den zunächst vermeintlich eindeutigen Fall von Zivilcourage heraus.

... Man könne mit Worten, aber doch nicht mit Gewalt gegen andersgeartete Meinungen in der schwedischen Demokratie vorgehen, argumentierte letztlich erfolgreich die rechtsliberale Stadtpolitikerin Eva Johansson, die seit dem Jahreswechsel als Vorsitzende im Kulturausschuss der Stadt sitzt. Selbst wenn es sich nur um eine Handtasche handelt. Eine Statue, die Gewalt als politisches Mittel so kurz nach den islamistischen Anschlägen von Paris und Kopenhagen propagiert, wird es in ihrer Stadt also nicht geben, unterstrich Johansson. Sogar die Sozialdemokraten hat die Stadtpolitikerin nach etwas Aufklärungsarbeit auf ihre Seite geholt. Doch mehrere andere schwedische Städte haben nun ihr Interesse an der Tanten-Statue bekundet. Auch die Künstlerin findet die Entscheidung falsch und will ihre Statue aufstellen - dann eben anderswo."

http://www.neues-deutschland.de/artikel/963682.die-dame-mit-der-handtasche.html

 

dies war mein erkenntnisstand, als ich mich auf den stuhl neben sie setzte, mir eine zigarette anzündete und sich zwischen uns ein dialog der balance zwischen zivilcourage und gewalt zu entspinnen begann.

nee - eigentlich fing eine art kicherrunde zu diesem thema an - denn es war gar nicht unser thema - wir brauchten und wollten auch keine denkmale ...

 

D: ich würde dies immer wieder so machen und mir ist es dabei völlig egal, wie das die selbsternannten moralisten für sich dann ausnutzen   wollen, indem sie, was auch immer, dahinein deuten ... selbst das foto von mir ist nicht gerade vorteilhaft gelungen, doch niemand hat mich da nach meiner meinung gefragt

h: das kann ich gut verstehen - und auch noch die bildunterschriften ´alte tante mit handtasche´ ... wer will schon so verewigt werden?

D: genau das habe ich nicht ertragen wollen, immerhin war ich erst 38 jahre ... und stehe für zivilcourage gegen faschismus in jeder form ... und nicht als "gewaltbereite alte tante" ... wenn ich schon in die öffentlichkeit gezerrt werde

h: neulich trugen die couragierten hamburger klobürsten, weil "in der ARD-Tagesschau Bilder von einem Einsatz gezeigt wurden, bei dem die Polizei eine Klobürste sicherstellte. Seitdem ist sie "in" - überall dort, wo Symbole für Widerstand gesucht oder ins Lächerliche gezogen werden sollen."

http://www.mopo.de/hamburg/hamburgs-heimlicher-star-eine-klobuerste-macht-karriere-3700472

D: hihi ... die zeiten werden immer verrückter ... gab es denn auch hausdurchsuchungen? ... hahaha ... ein vollständig bewaffnetes land ... ausweitung der gefahrenzone ... so ´ne kacke aber auch ... bestimmt sowas wie intim-terror ... nur komisch, dass die polizei selten dort ist, wo wirklich was passiert ... daran scheint sich ja irgendwie nix zu ändern

h: hmm ... wer will auch einen polizeistaat, in dem jeder zufällig/unauffällige angsthase, der mal am rad dreht und sich nicht anderes zu helfen weiß, als ein feuer zu legen ... brandstiftung also nur aus purer angst begeht ... gleich verurteilt wird?

" Im Sauerland haben zwei Männer ein Flüchtlingsheim angezündet. Eingesperrt werden sie nicht. Sie seien nicht rechtsradikal, sondern hätten Angst vor Flüchtlingen. Die Staatsanwaltschaft wehrt sich gegen Kritik."

http://www.tagesspiegel.de/politik/brandstiftung-in-fluechtlingsheim-in-altena-staatsanwaltschaft-fremdenhass-ist-keine-rechtsradikale-einstellung/12437940.html

es ist wohl wirklich von jedem zu verstehen, selbst wenn er schwierigkeiten mit dem verstehen hat, und da etwas nachgeholfen werden muß, dass unsere freiheitswerte am hindukusch und an anderen undemokratischen orten in der welt (- die wir total verurteilen! -) solidarisch mit unseren verbündeten zu verteidigen sind. (" Die Bundeswehr hatte sich an der von der Nato geführten Schutztruppe Isaf zeitweise mit bis zu 5350 Soldaten beteiligt")

D: also, ich glaube es hackt, wenn ich dich so reden höre ... und erzähle mir jetzt nix von ironie, da sind die mißverständnisse vorprogrammiert, was nicht heißen soll, dass um die ecke denken natürlich eine höhere kunst als nur geradeaus denken ist. wenn jedoch nur noch eckiges zick-zack als geradlinig präsentiert wird, greife ich zu meiner handtasche - genauso gradlinig, wie beate klarsfeld ihre ohrfeige platziert hatte.

h: oh, ich mag so klare ansagen:-))) ... eigentlich schade, dass du mit dem wahnsinn der menschen nicht leben wolltest und darin keine banalität, wie im bösen entdecken konntest ... aber du hast auch recht, nicht alles leicht und spielerisch zu nehmen, denn die erfahrungen deiner mutter sind ernst zu nehmen ... und genau dies hast du ja getan und dafür mag ich dich, auch wenn ich nicht als konsequenz daraus von einem hochhaus gesprungen bin ... mit einem fotoapparat in der hand ... welche symbolik im frei gewählten tod

... ja, oft sind es die zufälle ... oder eher doch nicht? du ohne handtasche, an einem anderen ort und ohne fotograf ... würdest vielleicht noch leben ... doch keiner würde dich wohl kennen ...

 

zum abschied noch ein lied für dich:

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ich bitte euch - ob kunstfreund oder ignorant - verwechselt die beglückende, befreiende und aufklärende kraft und schönheit der kunst niemals mit der eitlen und beifall erhoffenden präsentation von elitärem dingsbums ... vertraut einfach eurem eigenen GEFÜHL für schönheit und tiefe wahrheit ... mögen andere auch noch so kluge akademische wertungen von sich geben ... dazu ein kleines beispiel aus der gegenwart im gespaltenen europa 2015

 

Alvis Hermanis ist auf der flucht vor flüchtlingen. er hat dem Hamburger Thalia Theater eine Absage erteilt, weil sich das Haus für Flüchtlinge einsetzt. Damit will der Regiestar aus Lettland nichts zu tun haben.

" Hermanis arbeitet derzeit an der Pariser Oper, die Berliner Staatsoper hat seine „Tosca“ im Repertoire, im Sommer wird er in Salzburg Regie führen. Der lettische Künstler, 1965 in Riga geboren, gehört zu den wenigen Regiestars, die das europäische Theater noch hat."

Eine mit dem Thalia Theater Hamburg verabredete Inszenierung sagte er ab, weil das Haus sich für Flüchtlinge einsetzt. Humanitäres Engagement für Schutzsuchende, damit will er nicht in Verbindung gebracht werden. 

Und er hat noch gesagt: „Wir wissen, dass die Pariser Tragödie sogar die Flüchtlingspolitik der deutschen Regierung beeinflusst hat. Also war der Preis, der bezahlt werden musste, bis man schließlich einen Zusammenhang von Migrationspolitik und Terrorismus einräumte, der Tod von 132 jungen Menschen in Paris.“ Als Vater von sieben Kindern sei er nicht bereit, „in einer weiteren potenziell gefährlichen Stadt zu arbeiten. Bekanntlich stammten die Täter von 9/11 aus Hamburg.“

Der Schock in der Theaterwelt sitzt tief. Hermanis kündigt den Konsens auf, dass Theater pluralistisch ist, ein Freiraum und ein Schutzraum ...

http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/alvis-hermanis-auf-der-flucht-vor-fluechtlingen/12696680.html

 

er hat den konsens vom pluralistischen frei- und schutzraum des theaters aufgekündigt ... hmm ... hätte er doch maler oder schriftsteller werden sollen ... mal schauen, wer zukünftig unter seiner regie arbeitet und im publikum sitzen wird ... ob er dazu wohl einlaßkontrollen einführt? >>> entartetes publikum???

 

es mag am "deutschen theater" in berlin auch inszenierungen geben, über welche man besser nicht reden sollte - aber es gibt dort einen intendanten und ein ensemle mit vielen mitarbeitern, die über ihren bühnenrand hinaus schauen und sehen, was in ihrer stadt los ist ... z.b. am lageso: https://twitter.com/hashtag/lageso?f=tweets&vertical=default&src=hash

 

Die Lage der Flüchtlinge am Lageso wird immer unerträglicher. Wir dokumentieren (aus) einem offenen Brief von Ulrich Khuon, Intendant des Deutschen Theaters Berlin, an Senator Mario Czaja.

 

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Theaters Berlin beherbergen seit September jede Nacht obdachlose Flüchtlinge (mittlerweile waren es an die 300) und aus dieser Perspektive möchte ich mich an Sie wenden....

Es ist nicht nachvollziehbar, warum in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland auch noch nach Monaten derart katastrophale und dramatische Bedingungen herrschen. Ich fürchte, dass an Schlüsselpositionen positive Haltung bewusst oder unbewusst unterlaufen wird. Nach Monaten der Konfrontation mit Ereignissen und Situationen, die anfangs sicher neu und überwältigend waren, sollte ein reiches, stabiles und gut strukturiertes Land wie Deutschland sich darauf eingestellt haben. Unser Land ist weltweit bekannt für Organisationsfähigkeit. Wir sollten dies – zumal als Hauptstadt – jetzt in dieser Situation unter Beweis stellen. Ein derartiges Chaos spricht nicht für „Nicht können“ sondern für „Nicht wollen“.

http://www.tagesspiegel.de/kultur/ulrich-khuon-schreibt-an-senator-mario-czaja-koennen-sie-nicht-oder-wollen-sie-nicht/12722062.html

 

wie wird wohl hier das gericht entscheiden? hmmm ... eher keine kunst ... eher die neutralität der justiz ... hmmm

ein brutale prügelei der polizei - ein videofilm - der kommentar eines abgeordneten dazu - der polizeipräsident erhebt klage

" Eigentlich herrschen im Rechtsstaat klare Verhältnisse: Die Legislative kontrolliert die Exekutive, nicht umgekehrt. In Berlin jedoch scheint dieser Grundsatz nur eingeschränkt zu gelten. Nach Vorfall am Lageso: Polizeipräsident Klaus Kandt verklagt Linken-Abgeordneten Hakan Tas"

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/nach-vorfall-am-lageso-polizeipraesident-klaus-kandt-verklagt-linken-abgeordneten-hakan-tas,10809148,32934446.html#plx651326091

https://dokmz.wordpress.com/2015/12/16/polizeiprasident-klaus-kandt-verklagt-linken-abgeordneten-hakan-tas/

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"dass ein deutsches gericht darüber entscheiden muß/kann/darf, was KUNST ist",

und ebenfalls heute zu diesem aktuellen Fall in Sachen Gedankenverbrechen gelesen. Mal schauen, ob und wie das weiter geht, weil ja bislang alles nur vorläufig entschieden ist, es noch keine Hauptsacheklage gibt.

Aber warum soll es vermuteten Rechten anders ergehen als ehemaligen Linken, die nun ihren Frieden mit dem doch so alternativlosen System gemacht haben? Zumindest der letzte Absatz von Markus Kompa drängt einen Vergleich geradezu auf:

"Gegen diese vorläufige Entscheidung können die geschmähten Frauen Hauptsacheklage erheben, was angesichts des Stundenhonorars des Anwalts jedoch kostspielig werden kann. So hatte Frau von Storch die Bevölkerung zu Spenden aufgerufen, was den Schluss auf ein überschaubares Vermögen zulässt."

Bild des Benutzers Marie

danke, lieber bernd, für das lesen und kommentieren in meiner kleinen "außenstelle der diktatur der kunst".

 

ja, ich liebe gedankenspiele sehr!!! ... und natürlich gehören da auch verbrechen dazu ... diese dunkle seite in jedem von uns, welche die scheinheiligen bei sich selbst nicht entdecken können + wollen ... und so ständig auf andere projezieren müssen ...

 

ich hatte von dieser theateraufführung gehört - das mit der klage war mir neu.

 

mir geht nur gerade gutgelaunt und neugierig durch den kopf, wann es zu anklagen gegen krimi-autoren kommt >>> menschen mit mordfantasien ... ja selbst shakespeare hat wohl nur glück gehabt, dass es zu seiner zeit eine andere gesetzeslage gab - genauso wie die bildhauer und maler der nackigen kinder - sei es in religiösen oder neutralen darstellungen.

alles schöne ablenkungsmanöver im bereich von gedanken und gefühlen - oder doch eher ein perfider eingriffsversuch in diesen geschützen intimbereich jedes menschen, mit den ziel: zeige uns deine gedanken und gefühle nicht!!! sie könnten strafbar sein!!!

 

mamamia ... meine gedanken mal wieder , die ich manchmal gar nicht bremsen kann ...

 

ps. habe ich doch das gefühl, dass sich um reale straftaten weniger gekümmert wird, als um diese neu ernannten straftatsbestände der gedanken ... kein wunder, dass selbst die medien zu massiven weglassungen tendieren und ihre informationen gut vorselektiert haben

 

aber jeder kennt doch das "kunstfoto" der eliten in einer seitenstraße von paris - wo sie im schulterschluß und ihnen folgende massen simulierend für die freiheit der kunst eingetreten sind. und dabei war dieser fall doch "künstlerisch" wirklich heikel, wenn man die diskussion über die galgenetrappe auf einer demo verfolgt.

 

ich bin jedoch sehr sehr glücklich, dass ich mit politik nun mal so gar nix am hut habe, sondern mich nur im freiraum der kunst bewege, denn eine demo ist natürlich kein kunstwerk! aber verwirrend ist es schon: politiker simulieren eine demo mit einem künstlich geschaffenem foto für die kunstfreiheit ... welche gedanken dahinter steckten bleibt ein geheimnis (das geschützt ist) ... nix mit folter und inquisition ... nichtmal beate zschäpe spricht ... und ich bin weiter auf der gratwanderung zwischen kunstfreiheit und rechtsstaat unterwegs ... ist mir wohl in meine ddr-wiege so gelegt ;)

 

" Die Titelseite von Charlie Hebdo vom 7. Januar 2015 thematisierte den am selben Tag erschienenen Roman Soumission von Michel Houellebecq, der ein islamisiertes Frankreich des Jahres 2022 beschreibt, in dem die Scharia eingeführt wird.[6][7] In derselben Ausgabe erschien außerdem eine der letzten Karikaturen des Chefredakteurs Charbonnier, mit der Überschrift „Noch keine Attentate in Frankreich“ und der gezeichneten Antwort eines bewaffneten Islamisten: „Warten Sie ab. Man hat bis Ende Januar Zeit, seine Festtagsgrüße auszurichten."

https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_auf_Charlie_Hebdo

 

 

Bild des Benutzers Bernd

über unser wieder zunehmendes Engagement in Afghanistan geben einen bereits fünf Jahre alten Blogtext neue Aktualität.

Die nun zuständige Ministerin und nicht einmal Marlene mit Vornamen, sie hat sich ja kürzlich bereits vorort, im Fronttheater gezeigt, zwar noch ohne die unvermeidlichen Größen aus dem Schowgeschäft, aber das kann ja noch kommen, sind gerade die Öffentlich-Rechtlichen heute mehr denn vor fünf Jahren voll in der imperialen Spur - waren es damals schon, nur noch nicht so offensichtlich ...

Nett übrigens, dort im verlinkten Blog auch zwei alte, ehemalige Kommentatoren aus meiner SZ-Zeit zu sehen.

Bild des Benutzers Marie

hannelore h. hat schlecht geschlafen und begrüßt den neuen tag nicht mit einem passenden liedchen, welches ihr sonst gutgelaunt beim kaffee kochen als begrüßung des neuen tages über die lippen und in die beine geht. dabei hätte sie doch allen grund dazu, denn sie ist zwar vor ein paar tagen total auf die nase gefallen - sie nennt es zynisch ihren selbstgemachten terrorangriff aus übermut und unachtsamkeit - doch es blieben nur ein paar kratzer und ein kleiner verdienter schock zurück, welche ihr eine notwendige lektion zu den ursachen verabreichten.

als nebeneffekt durfte sie auch ein kafkaeskes krankenhausmanagement mit wesen in weißen kitteln erleben, bei denen sich die frage aufgedrängt hat, ob deren arbeitsplätze eine hohe punktzahl beim milgram-experiment zur voraussetzung haben.

doch diesem nachzugehen, wäre eine andere geschichte geworden ... eine geschichte von überforderten und ungeeigneten jugendamtsmitarbeiter, von bürgerämtern und anderen behörden, welche in der realität satire pur zum event werden lassen und ihr finale im lageso stattfinden lassen. als backroundchor quitschen s21 und der BER am lautesten in einer endlosschleife des wahnsinns ...

doch hannelore h. kann sich noch nicht entscheiden, ob diese sirenenähnlichen gesänge wirklich nur durch selbstfixierung, wie es odysseus handhabte, oder durch durch noch graviererende (welche?) maßnahmen am erträglichsten und angemessensten sind.

 

da kommt dein kommentar mit einem 5 jahre zurückliegenden link doch völlig passend dazu ... und zeigt hannelore h., dass sie mit ihren gedanken nicht allein ist, dass auch andere gegen diese wohl wirklich scheinbare dummheit, deren statistischer anteil wohl niemals erhoben wurde, leben müssen ... einsam ihre stategien der erträglichkeit austesten und doch immer wieder auf wunderbare weise trost finden können und sich dann bis zur nächsten unglaublichkeit (besser gestärkt als vorher?) aufrecht weiter bewegen ... in einem sumpf ... der keinen namen hat ...

 

... denn den versuch des austrocknen dieses sumpfes habe ich immer mit "sozialismus ist die vorstufe des kommunismus" in verbindung gebracht ... es hatte für mich eine logik >>> feudalismus >>> kapitalismus >>> sozialismus >>> ...

 

" Brot für die Welt, die Wurst bleibt hier!"

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/strukturell-gnadenlos#1450362922725152

 

natürlich weiß hannelore, dass es im sozialismus niemals wurstmangel gab ... jedoch auch keinen verkehrsstau ... dafür ein fast perfektes nahverkehrssystem und auf den straßen wurde mit dem nachbarn federball gespielt ... jeder mauertote war ein grausiges symbol der ungeklärten widersprüche zwischen wunsch und wirklichkeit ... und doch: es war eine phase des relativen friedens mit autos aus pappe und brot für alle ... kostenlose gesundheitssorge und reichlich kita-plätzen, arbeits- und obdachlosigkeit waren unsere "würste" ... doch wie der der mensch nun mal so ist: hat er brot+wurst, will er auch banane ...

 

jetzt hat hannelore brot+wurst+banane, kann zwar nicht mehr vor dem haus federball spielen und müsste sich gedanken um ihre figur machen, oder ob windos 10 geil oder uncool ist ... doch sie kommt nicht dazu >>> sie hat alpträume, weil sie nicht verstehen kann, dass sie in einer welt lebt, in der es noch nicht mal brot und wasser für alle gibt ... und selbst wenn sie auf alle  bananen und würste lebenslang und freiwillig gern verzichten würde, sich daran nix ändern würde ...

 

in den singsang der sirenen mischt sich die trommel ... wenn von menschen gesprochen wird, so werden begriffe wie "kollateralschaden" oder "pack" verwendet ... alle stehen unter terrorismus- oder nazi-verdacht ... ALLE stehen unter irgendeinem verdacht ... jeder kann aus politisch-medial geschürten ängsten und diffamierungen dein feind sein ... wer diesen gedanken nicht folgt, ist irgendwas "dunkles" , dem nur die "erleuchtung" fehlt ... welche wie ein wetterleuchten mit blitz und donner von selbsternannten göttern der welt über die ganze erdkugel geschickt wird ... und mittelalterliche (ur)ängste auf ihre noch vorhandenen reflexe testet. 

 

 

... hmmm, wie oft finden eigentlich olympia-bewerbungen statt? für wie viele jahre ist der siegerplatz in der fußball-bundesliga gekauft oder gibt es da nur einen pachtvertrag? wo stehen die kompletten statistik-zahlen der festung europa? wer lei(s)tet eine selbstkrische analyse bei der aufarbeitung der brd/bnd- geschichte, wie dies bei ddr/stasi - wenn leider auch etwas sehr einseitig -  aber sehr aufwendig geschehen ist?

 

"ich glaube, dass dies wohl mein job ist" , sagt hannelore h., "denn irgendwas muß ich ja gegen meine alpträume tun, denn es ist ja nicht so, dass diese durch die lieder meiner jugend entstanden sind, auch wenn ich dies bis zur lächerlichkeit in allen "freien" medien gelesen habe, denn ich weiß, was ich gedacht und gefühlt habe - wie ich WIRKLICH gelebt habe. heute nennt man das umgangsprachlich ´ewig gestrige stalinistIN´ ... oho hahaha hihi ... in emanzipatorischer rhetorik-verpackung ... aber vom INHALT nix verstehen - "politisch korrekt" war ich zum glück ja niemals - wie auch mein opa, welcher nur eine kleine rente in der ddr bekam, weil er keine beamtenkarriere in einer partei des dritten reiches angestrebt hatte - und greif mir an den kopp, wenn so ein geschichtsvergessener schwachsinn von mägdINNEN und knechtINNEN der "korrekten idiotie" mit der für mich vergleichbaren psychopatie einer aus machtinteressen konstruierten ideologie, alle würste der welt nur für sich selbst zu beanspruchen ... weil sie sich für was "besseres" (besserwissischeres) halten MÜSSEN, da ihnen ihre eigene banalität unerträglich ist ... und sie unbedigt die "guten" sein wollen ... und dies ohne feindbild außerhalb ihrer drecksdummheit nicht  nicht anders kompensieren können, denn selbstkritische analyse scheint - ich hoffe nicht genetisch^^ bedingt - für sie DAS TABU schlechthin zu sein ... ihre blutrote linie gegen wahrheit/ehrlichkeit/aufklärung ... "

 

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... den ich mal einfach so hier einstelle und mir alle gedanken zu der spezies mensch ... und wie sie wurden was sie sind ... verbiete.

 

 

" Die große Mehrheit aller Bevölkerungen, ob mit mehr oder weniger geistiger (feudal-religiöser oder bildungsbürgerlicher) Manipulation, möchte keine Überwindung und Abkehr von der kapitalistisch-imperialistischen Gesellschaftsformation. Vor allem aber auch nicht der mehrheitliche Bevölkerungsanteil, der primären sozial-ökonomischen und sozial-ökologischen gesellschaftlichen Menschenopfer, die von einer Überwindung des Kapitalismus 'profitieren würden. Sie stehen weitgehendst unter psychisch-physischer [zugleich 'religiöser] Abhängigkeit und damit auch noch erfolgreicher Fremdbestimmung und (äußerer) Kontrolle ihres [Selbst-] Bewusstseins.

Die Folge davon ist auch, die Ärmsten und Ausgebeutetesten, sie verfolgen den ungebrochenen Wunsch nach Verbesserung ihrer Lebenslage innerhalb der vorgegebenen Formation der Gesellschaft. Sie würden sich auch in ihrer (aktiven wie passiven) Mehrheit für den Fortbestand ihrer Unterwerfung und Fremdbestimmung [Entfremdung] einsetzen lassen.

Zugleich, die bürgerlich-parlamentarische Linke weist keine erkennbare Alternative zum bestehenden Gesellschaftssystem. Die selbst gesetzten Denkverbote der bürgerlichen Linken stabilisieren den vorgegebenen gesellschaftlichen Rahmen und weisen keinen erkennbaren Weg zu seiner Überschreitung.

Das allgemeine Sektenbewusstsein in nahezu der gesamten politischen Linken [vor allem aber auch außerhalb des bürgerlichen Parlaments] verhindert zugleich jede Ausbreitung einer erkennbaren gesellschaftlichen Alternative.

* * [Insofern eine erfolgreiche gesellschaftspolitische Manipulationsarbeit der differenzierten Bildungseinrichtungen des privaten und staatlichen Erziehungs-, Bildungs-, Medien-, Verformungs- und Überwachungsapparates, als Teil der psychologischen Gewalteinrichtungen der bestehenden Herrschaftsformation über die Köpfe und damit gesamten Bewusstseinslagen der Menschen im (bestehenden) kapitalistischen Gesellschaftssystem (in der sog. "Soziale Marktwirtschaft"). Auch einschließlich der gesellschaftspolitischen Linken.]

"Die Ignoranz von heute ist unser Notstand von morgen. So wie wir heute ignorieren werden wir morgen ausbaden."

(Reinhold Schramm 17.12.2015 | 11:05)

 

 

"Müssten wir nicht über Kapitalismus reden, nicht über Transitzonen....Müssten wir nicht grunsätzlich über Kapitalismus reden, nicht über Alternativen im Kapitalismus?"

Das ist so richtig und so vollkommen unvermittelbar."

 

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/strukturell-gnadenlos#1450362922725152

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natürlich "verfolge" ich meine geistesverwandten ... naja, nur ihre texte ... ich fühle mich dann verstanden und im richtigen film unterwegs ...

mannomann >>> 1968 im osten geschrieben ... hihi ... kennt putin bestimmt auch:-))) >>> was schreibe ich da ... die zusammensetzung unserer "muttermilch" haben wir nicht hinterfragt, sondern einfach nur getrunken ... kein wunder wenn sich seit der "wende" die allergien

 

" Ein weiteres Ergebnis der ISAAC-Studie Deutschland war, dass die Zahl der Erkrankten in Ostdeutschland vor der Wiedervereinigung deutlich unter der in der alten BRD lag, die Zahlen sich in den Jahren nach der Wiedervereinigung aber langsam anglichen

Allein bei der allergischen Rhinitis kam es in den neunziger Jahren zu einem 70 %igen Anstieg."

 

http://dgaki.de/wp-content/uploads/2010/05/Allergieforschung_in_Deutschland_Aktualisierte-Version1.2.pdf

 

Reinhold Schramm 16.12.2015 | 10:21

" Trotz der historischen Implosion des weltweiten Realsozialismus, auch weiterhin die imperialistische Lügen- und Kriegspropaganda durchstoßen!

Info.-Empfehlung: Albert Norden: So werden Kriege gemacht!

Über Hintergründe und Technik der Aggression. "Wem die Art und Weise vertraut ist, mit der die Imperialisten in diesem Jahrhundert ihre Kriegsmachenschaften einfädelten, der wird ihre Vorbereitung neuer Kriege rechtzeitig durchschauen und bekämpfen, von ihren Schachzügen sich nicht verwirren und von ihrer schillernden Ablenkungsdemagogie nicht blenden lassen."

(Der Verfasser A. Norden -- im Sommer 1968)

 

jetzt hab ich allergien und "meine regierung" führt krieg - sie sagt, sie will nicht feige, aber solidarisch sein. hoffentlich merken das wenigstens die franzosen, denn ich habe von ihrer "solidarität" bisher nix gemerkt ... oder meint sie etwa, ich bin ein feigling und habe ihren psychokrieg nicht bemerkt? oder sind die medien gar nicht die stimmen der politiker und es ist wahr, dass sie schamlos lügen?

 

alles sehr, sehr verwirrend ... aber immerhin hat til gesagt, dass xavier sein freund ist und was gegen ihn losgetreten wurde ist terror. SO!

 

zum glück sind til und xavier und hannelore und gisela aus einer anderen welt und singen erst mal ein lied:

 

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klingen manchmal wie das "jüngste gericht" ... am jüngsten tag ...

 

diesen brief habe ich erst heute entdeckt, weil ich aus lauter "eitelkeit" so selten bei elsässer reinschaue ... ganz schön dumm ... und wie schon gesagt auch eitel ...

 

" Offener Brief an unsere Staatsoberhäupter:

Handeln Sie, bevor es zu spät ist!

Im Pentagon wird ein neuer Krieg gegen Russland geplant – mit den Deutschen als Kanonenfutter.

Unserem Land droht die atomare Vernichtung, wenn Sie die Vasallentreue gegenüber den Vereinigten Staaten nicht beenden: Der Ausstieg aus der NATO ist das Gebot der Stunde.

Die Konformistenpresse wollte Rolf Hochhuths offenen Brief nicht drucken.

Verehrte Frau Bundeskanzlerin, geehrter Herr Bundespräsident,

ich vermute, die Bekanntgabe, die NATO stelle jetzt „schwere“ Waffen in fast alle Staaten des an seiner Überflüssigkeit verendeten Warschauer Paktes auf, wird wie viele meiner Landsleute auch Sie alarmiert haben !

Umso mehr, als die Antwort Herrn Putins keine 24 Stunden auf sich warten ließ: Er werde jetzt seine „atomare Streitmacht in Bereitschaft setzen“ – meines Wissens das erste Mal seit Hiroshima, dass verbal ein Staatsoberhaupt dermaßen eindeutig mit Atomwaffen drohte. „Mindestens 40 atomwaffenfähige Interkontinentalraketen modernster Bauart“ solle seine Truppe noch in diesem Jahr geliefert bekommen!

Darf ich hoffen, dass Sie mich nicht für einen Panikmacher halten? Theo Sommer schrieb vor einigen Wochen in der Zeit von „den pausenlosen Demütigungen Russlands durch den Westen, seit Ende der Sowjetunion“.

So maße ich mir an, zu warnen: Allein Deutschlands Ausstieg aus der NATO verhindert Finis Germaniae!

Dazu meine Frage, denn dergleichen steht ja nicht mehr in der ach so freien deutschen Presse: Ist das Bundeskanzleramt von der NATO-Führung derart entmündigt worden, dass die NATO solch‘ selbstmörderischen Unsinn in der BRD veranstalten darf ?

Hat Kohls Befehl, dergleichen nicht mitzumachen, zur Folge gehabt, dass Ähnliches seither unterblieb – oder geht es weiter so? wiederhole aber Herrn Kohls Befürchtungen, über die ausführlich in Wimmers Buch nachzulesen ist. Wimmer spricht da wörtlich vom „Toben in der NATO“, anlässlich von Kanzler Kohls Befehl zum deutschen Ausstieg aus dem kriminellen Manöver – das aber ganz offensichtlich, dort nachzulesen, allein Herr Kohl kriminell, weil selbstmörderisch fand! Keineswegs auch einer der Unterlinge in der NATO-Generalität, sprich in der des Pentagons…

Was ist dem noch zu entnehmen, als die absolute Entmündigung des deutschen Kontingents innerhalb der NATO ? (…)

Ich sage das, weil ich vermute, dass Sie beide, unsere verehrten Staatsoberhäupter, nicht anders denken dürfen!

Zweifellos wird das hier schon erwähnte „Toben in der NATO“, sollten Sie, Frau Bundeskanzlerin, Sie, Herr Bundespräsident das Bündnis verlassen, zu heute noch unvorhersehbaren Aufständen führen; möglicherweise sogar zur Zerstörung der NATO – und Sie, Frau Bundeskanzlerin, in höchste Lebensgefahr bringen!

Sie wissen, auf General de Gaulle wurden drei (!) Attentate verübt, als er Frankreichs Ausstieg aus der NATO erklärt hat.

Sie beide wissen ungleich genauer als ich, ein nur durch die deutsche Einheitspresse an der Nase herumgeführter, wie die Presse selbst, ziemlich Ahnungsloser: Es ist der feste Vorsatz des Pentagons, mit entscheidender Hilfe der NATO, die Russen demnächst zum Angriff zu zwingen!

Zweifellos hat auch Sie beide, Frau Bundeskanzlerin, Herr Bundespräsident, Scholl-Latours ausführliches Buch Russland im Zangengriff tief erschreckt. Das zwingt zur Güterabwägung.

Was aber zu Bismarcks Zeiten noch völlig undenkbar war, beispiellos zynisch, ist – wie Sie wissen – Tatsache in der Gegenwart, obgleich noch vor Bundeskanzler Konrad Adenauer verschwiegen: das Geheimabkommen Kreml-Weißes Haus von 1959, demzufolge allein Germany weggemacht wird. Sollte der Kalte in einen Heißen Krieg „ausarten“, werde garantiert bei den vier Siegern von 1945 – Russland, England, Frankreich, USA – keine Fensterscheibe kaputt gehen, sondern lediglich „Germany“ atomar weggemacht.

Henry Kissingers erwähnt solch ein Geheimabkommen auch in seinen Memoiren, 1979. Diese Ruchlosigkeit ist noch in Kraft.

Entschuldigen Sie, dass ich hier an Absprachen erinnere, über die ja Sie beide unvergleichlich genauer informiert sind als ich – doch keineswegs der Bundesbürger. Ebenso wenig wie über das Ehrenwort Kanzler Kohls an Herrn Gorbatschow: Rücke er die Ostzone heraus – werde die NATO keinen Meter ostwärts vorrücken! Sie ist, wie Sie beide wissen, tausend Kilometer weitergerückt nach Osten – das ist ein Drittel des Weges nach Stalingrad …

Herr Gorbatschow war genötigt, das am 2. April 2009 zu kommentieren. Er gab Kai Diekmann für die Bild-Zeitung, folgendes Interview, das „natürlich“ keine Zeitung erwähnte, weil „man“ Bild nicht zitiert: „Kohl, US-Außenminister James Baker und andere sicherten mir zu, dass die NATO sich keinen Zentimeter nach Osten bewege würde. Daran haben sich die Amerikaner nicht gehalten, und den Deutschen war es gleichgültig. Vielleicht haben sie sich sogar die Hände gerieben, wie toll man die Russen über den Tisch gezogen hat. Was hat es gebracht? Nur, dass die Russen westlichen Versprechungen nun nicht mehr trauen …“

Diese Tatsache wurde auch von Ray McGovern bestätigt, der 27 Jahre lang Berater der CIA bei immerhin sieben Präsidenten der USA war. Die Angst also, dass Deutschland, gemäß Bertolt Brechts Voraussage von 1951, bald verschwunden sein wird, wenn nicht Sie, Frau Kanzlerin und Sie, Herr Präsident, die sehr große Last des deutschen Austritts aus der NATO auf sich laden – doch, wie gesagt, auch Präsident General de Gaulle musste das einst riskieren –, ist mein einziger Grund für diese Petition. (…)
 

https://www.compact-online.de/finis-germaniae-rolf-hochhuths-offener-brief-an-die-regierung/

 

Heiner Müllers "Manchmal wenn ich meine Privilegien genieße/

Zum Beispiel im Flugzeug Whisky von Frankfurt nach (West)Berlin /

Überfälllt mich was die Idioten vom Spiegel meine /

Wütende Liebe zu meinem Land nennen /

Wild wie die Umarmung einer totgeglaubten /

Herzkönigin am Jüngsten Tag"

 

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/einmalige-humanitaere-massnahme--vera-oelschlegel-spielte-heiner-mueller-und-fuhr-dann-weg-fuer-den-westexport,10810590,9771186.html

 

 

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schlammschlachten ... auf der bühne, vor gericht und in den medien ... und ich bin tief beruhigt, dass die justitz genug kunstverstand besitzt ... möge es so bleiben und sich ihr freiraum immer weiter ausbreiten ... neu erobert werden ... sehr gern auch mit schönheit >>> aber es ist wohl mehr dreck und schlamm als material vorhanden ... was es zu entsorgen gilt ...

... die dort lebenden zombies sind leider völlig kunstbefreit und können nur gewalt und "entartung" kreischen - sonst würden sie ja mit dem gleichen stilmittel KUNST antworten ... doch ihr bereich bleibt dumpf, öde und trivial und auch der allerkleinste gedanke an freiheit trägt ein gepanzertes korsett aus moralinsaurem gewebe ... wie ein muffiges büßerhemd der seelisch verkrüppelten  masochisten, die so um ständig neue prügel bitten, um ihr jammern am leben halten zu können - denn ein freies, genußvolles leben durch entfaltung und selbstbestimmung ist ihnen unbekannt und zutiefst verwerflich ... 

 

 

" Richters Figuren haben in FEAR Schreckensvisionen, fallen in fieberhafte Albträume, schreien, grunzen, leiden. Im Hintergrund flirren unablässig Bilder von faulzahnigen, blutgeilen Zombies über die Bühne, die unter anderem mit den Porträts von Beate Zschäpe und Frauke Petry – und eben auch von Beatrix von Storch sowie "dieser schrecklichen adligen Krähe" Hedwig von Beverfoerde gegengeschnitten werden.

Das ist hart. Das ist eindrücklich. Aber rechtswidrig ist es nicht. Es geht in Richters Stück um die Frage, wie diese gefährlichen Gedanken wieder aus der Welt zu schaffen sind. Die Gedanken, wohlgemerkt, nicht die Menschen, die sie in die Welt tragen."

 

" Die Frage, wie politisch das Theater sein muss, ist so alt wie das Theater selbst. Wie politisch es sein darf, war aber zumindest in den vergangenen 25 Jahren in diesem Land keine Frage. An diesem Dienstag allerdings ging es vor der 27. Zivilkammer des Berliner Landgerichts um nicht weniger als die Frage nach der Freiheit der Kunst. Die Antwort lässt die Theaterwelt aufatmen."

 

" Kunst darf kritisieren, übertreiben, stören. Sie darf wehtun. Und jeder, der sich für die Vertretung seiner noch so kruden Thesen in die Öffentlichkeit begibt und damit die Meinungsfreiheit nutzt, die im selben Artikel 5 des Grundgesetzes geschützt ist wie die Kunstfreiheit, muss das aushalten."

 

" Wer sich in die Öffentlichkeit begibt, zum Beispiel durch politisches Engagement wird dadurch eine Person der Zeitgeschichte. Dass ist bei den genannten Frauen zweifelsohne der Fall. Sie dürfen dewegen grundsätzlich auch kritisiert oder in ein Kunstwerk aufgenommen werden (genauso wie in eine Karikatur, Parodie etc.)"

 

" Ausgerechnet die AfD, die Partei der "man-wird-doch-noch-sagen-dürfen-Wutbürger" will Künstlern den Mund verbieten, wenn "Ängste" dramatisiert werden..."

 

" Um es mit den Worten von Hans-Olaf Henkel zu sagen, aus der AfD ist ein MONSTER geworden, und seit wann darf man MONSTER nicht mehr künstlerisch verarbeiten?"

 

http://www.zeit.de/2015/51/fear-afd-berliner-schaubuehne-portraits-klage

 

 

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... meese spricht von seiner "dikatur der kunst" ...

 

"nee, ich spreche mal nicht von "terror" ... diesem ´zauberwort´ ... welches wie ´sesam öffne dich´ scheinbar und real alle schranken fallen lassen kann, wie beim öffnen der büchse der pandora  ... ´Als einzig Positives enthielt die Büchse die Hoffnung. Bevor diese auch entweichen konnte, wurde die Büchse wieder geschlossen. So wurde die Welt ein trostloser Ort, bis Pandora die Büchse erneut öffnete und so die Hoffnung in die Welt ließ.

Demgegenüber steht die Auffassung von Nietzsche, nach der die Hoffnung in Wahrheit das größte Übel aller in der Büchse befindlichen Flüche ist: Zeus wollte nämlich, dass der Mensch, auch noch so sehr durch die anderen Übel gequält, doch das Leben nicht wegwerfe, sondern fortfahre, sich immer von Neuem quälen zu lassen. Dazu gibt er dem Menschen die Hoffnung: sie ist in Wahrheit das übelste der Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert. ich sinniere über nietzsche so vor mich hin, um die zeit zu überbrücken, in der meine ideologiefreien semmelknödel  - wie von mir geplant und erhofft - zu einer leckeren mahlzeit im kochenden wasser entwickeln ... "

hannelore h. hat also etwa 25 hoffnungsvolle minuten vor sich, welche sie philosophischen betrachtungen nachgeht. sie mag das sehr: einfache und alltägliche handlungen mit philosophischen dimensionen zu verbinden. natürlich weiß sie genau, dass es sich nicht "schickt ... also nicht chic" ist, auch nur ein wörtchen darüber zu verlieren - doch sie nimmt sich die freiheit, über modische dikate hinwegzugehen und weiß auch sehr genau, welche reaktionen so ein verhalten provoziert. sie nennt dies ihr experimentelles katalysator-labor, was ohne großen aufwand und mit viel spaß ganz einfach funktioniert und die "spreu von weizen in allen zusammenhängen" trennen kann. doch jetzt ist sie ja allein und spielt dies nur als gehirngymnastik durch ... und ist etwas unsicher, denn sooo gut kennt sie nietzsche nun auch wieder nicht ... immer ist was anderes gewesen, dem sie ihre zeit intensiver gewidmet hatte. doch diese unsicherheit verunsichert sie nicht ... WO gibt es schon DIE sicherheit??? und auch die zeit ist ja nicht ewig ... ihre jedenfalls nicht, soviel ist ihr klar! also entscheidet sie spontan und keck, erstmal nietzsche zum thema "hoffnung" zu widersprechen!

 

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... wenn ich wirklich ernsthaft an mir arbeite und meine "arbeit" verantwortungsvoll mit meinen werten und mit meinem gewissen in balance halte ... die auswirkung meines handeln in betracht ziehe und sinn und freude, genauso wie fleiß und ernsthaftigkeit schamlos und ohne heldenpathos zu genießen versuche ... WER??? sollte sich da erdreisten können, ein urteil oder eine definition ÜBER die meine zu stellen?

 

wem würde ich diese autorität freiwillig anzuerkennen erlauben, ohne ihn darum gebeten zu haben?

 

"oh, natürlich gibt es diese menschen ... nee, ich meine eher die "werke" dieser menschen - seien die "werke" nun ein lächeln oder eine umarmung, ein wort oder eine ganze wörtersammlung von ihnen, selbst ein bild oder ihr tanz ... eine tasse tee oder ihre letzte zigarette ... selbst düfte und blicke ... also das volle programm der "menschen-als teil-der natur-werke" haben die chance, mir demut oder bereicherung zu vermitteln, die über meinen jeweils gegenwärtigen entwicklungs- und erkenntnisstand hinaus ein echter gewinn sind.

dies ist mein schatz ... und es ist der einzige, den mir keiner nehmen kann ... auch wenn der billige versuch - da er sich nicht in zahlen ausdrücken läßt, ihn mir "wegzudefinieren" oder zu belächeln, ja, in sein pures gegenteil zu verbiegen - von vielen intelligenzarten befreiten zahlenfetischisten oder monothematisch strukturierten machtkranken - immer mal wieder ausprobiert wird.

das ist nicht neu, doch eine epedemieartige - scheinbar ein ganzes system von selbsternannten napoleons, göttern oder scharlatanen -  entsozialisierte individualisierungsmacke hat grad hochkonjunktur ... weil ja die gesamtsumme immer gleich bleibt >>> viel sicherheit = wenig freiheit >>> wenig reichtum = viel armut >>> viel hass = wenig liebe >>> viel krieg = wenig frieden ...

und da das alles scheiße klingt, wird es halt umgedeutet als gleichnis: frieden = krieg und hass = liebe

 

... ich esse jetzt meine semmelknödel = semmelknödel und laß mir nix von niemand umdeuten ..."

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nein, so will niemand den 24. 12. verbringen - den tag, an dem eine jungfrau vor 2015 jahren ein kind geboren haben soll und mythenreich darum geschichten gerankt wurden ... und fast alle machen mit ... da hat sich was verselbständigt und wird im gentechnik-zeitalter immer noch als quelle unserer KULTUR benannt ... kein wunder, wenn nicht alle da mitmachen, sondern ihre eigene feierkultur entwickeln:

 

 

Zardoz ist ein britischer Science-Fiction-Fantasy-Film mit postapokalyptischem Hintergrund aus dem Jahr 1974. Regie führte John Boorman, die Hauptrollen wurden mit Sean Connery und Charlotte Rampling besetzt.

 

Zardoz spielt auf der Erde in einer post-apokalyptischen Zukunft des Jahres 2293. Die Erdbevölkerung hat sich gespalten in die „Brutalen“ und die „Ewigen“.

Die Brutalen leben in einer steppenhaften, öden und verwüsteten Landschaft, in welcher sie ein von Krankheiten und Hunger gezeichnetes Dasein fristen. Des Weiteren werden sie noch von Zardoz’ Jüngern, die neben furchterregenden Zardoz-Masken nur Stiefel, Patronengurte und kurze Hosen oder Lendenschurze tragen, gejagt und von ihnen gezwungen, Landwirtschaft für die Ewigen zu betreiben.

Die Ewigen kontrollieren und beherrschen diese „Kämpfer Zardoz’“ über eine künstlich geschaffene Gottheit, einen fliegenden Steinkopf, der Zardoz heißt, die Kämpfer mit Waffen versorgt und das geerntete Getreide entgegennimmt. Die unsterblichen Ewigen hingegen leben in einem paradiesisch anmutenden Idyll namens „Vortex“, gleichsam unter einer Glashaube, denn das Vortex wird durch eine unsichtbare Barriere vor den Brutalen geschützt. Dort führen die Ewigen ein unendliches und luxuriöses Leben, welches durch einen Computer namens „Tabernakel“ geschützt und geregelt wird. Da das Tabernakel sie im Falle des Todes rekonstruiert, sind sie unsterblich.

Jedoch fehlen ihnen Herausforderungen, Ziele und Perspektiven sowie Schlaf und Fruchtbarkeit, weshalb auch sie letztlich ein bedauernswertes Dasein fristen.

 

Eines Tages versteckt sich Zed, ein Kämpfer Zardoz’, im Steinkopf und tötet dort im Kampf den Ewigen Arthur Frayn, der den Steinkopf steuert. Auf diese Weise gelangt Zed in das Vortex, wo er auf Consuella und May trifft, die ihn als „das Brutale“ betiteln und gleich einem Tier etlichen Versuchen unterziehen.

Später übergeben sie Zed an einen Provokateur und Unruhestifter namens Friend, der in Zed einen spannenden Zeitvertreib sieht und die Möglichkeit einer amüsanten Ablenkung im sonst so langweiligen Vortex. Zed arrangiert sich nur widerwillig mit seinem Leben als Sklave und Versuchsobjekt der beiden Frauen, doch gelingt es ihm auf diese Weise, die Lügen und das Herrschaftsprinzip aufzudecken, die sich hinter dem steinernen Kopf Zardoz verbergen.

Bei seinen weiteren Recherchen wird ihm bewusst, dass sein Leben und seine Zukunft von Arthur Frayn bereits vorhergeplant wurden, indem er ihn in eine verfallene Bibliothek lockte, wo er das Lesen lieben und das Buch Der Zauberer von Oz kennenlernte (von dessen englischem Titel „The Wizard of Oz“ sich auch der Name Zardoz ableitet).

 

Zed findet schließlich einen Fehler im Tabernakel, einem Kristall, der in eine Handfläche passt. Dieser Fehler ermöglicht ihm die Zerstörung des ganzen Systems, und er sieht sich vor der Frage: „Würdest du Gott töten?“

 

 

 

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Kleine Geschichtskunde

DDR wollte Weihnachten umbenennen 

Die SED-Führung in Ost-Berlin hatte in den 1970er Jahren ihre Pläne ausgearbeitet. Sogar ein sperriger Name wurde gefunden.

Das berichtet der BND.

 

http://www.tagesspiegel.de/berlin/kleine-geschichtskunde-ddr-wollte-weihnachten-umbenennen/12760408.html

 

so titelt der tagesspiegel autorenbefreit, aber geschichtskundlich durch geheimdienstakten des bnd an seinen leser "verschenkt" ...

der bnd als weihnachtsmann - welch idee ... die stasi als retter des weihnachtsfestes in der ddr und die entscheidung der sed-führung für FRIEDEN statt kirche ... boah ...

 

" Im Jahr 1979 habe ein Stasi-Überläufer den Geheimdienstleuten des BND berichtet, dass die Stasi selbst „mäßigend Einfluss“ auf die DDR-Spitze genommen habe, um eine Umbenennung von Weihnachten zu verhindern. Der Überläufer habe zu Protokoll gegeben, dass die SED „den positiven Gehalt des Weihnachtsfestes für die Bevölkerung erkannt“ habe und ihn nutzen wolle. Fortan sei Weihnachten nicht mehr als kirchliches Fest, sondern als „Fest des Friedens“ angesehen worden, was „die Bevölkerung beruhigen“ sollte."

 

hier einige dankschreiben der beschenkten:

 

" Endlich scheint es einen handfesten wirklichen Beweis für die Verbrechen dieses verbrecherischen Verbrecherregimes zu geben."

 

" Ich denke, diese Zeilen auch noch unter der Rubrik „Kleine Geschichtskunde“ anzubieten, ist selbst als „Spaß“ noch eine Peinlichkeit"

 

" Wenn das nicht der Beweis ist,dass der BND unbedingte Daseinsberechtigung hat,dann weiß ich auch nicht mehr.Was würden wir ohne einen solchen Geheimdienst anfangen,der enthüllt,dass die Bösen Sozialisten uns Weihnachten klauen und uns mit Wortungetümen abspeisen wollten? Da können wir getrost über die Verfehlungen und Pannen hinwegsehen,die uns der BND beschert hat,wenn er uns wenigstens vor den Weihnachtsräubern gewarnt hat,dann ist er jeden Cent wert,den wir für ihn verschwenden und nicht in Kitas oder Schulen stecken können."

 

" Tja, da sieht man mal wieder, wie wichtig ein gutgeführter Geheimdienst ist. Diese längst überfällige Enthüllung dürfte auch dem letzten Kritiker Wind aus den Segeln nehmen, ohne den BND geht es nicht."

 

" Die Geschichte, so scheint es,... ...wird solange in Bewegung bleiben, von vermeintlichen Siegern derselben ergänzt und hernach umgeschrieben, bis der Letzte verstorben ist, der den als neue Prosa beschriebenen Abschnitt (hier: DDR-Geschichte) noch wirklich erlebt hat. Aber was soll es: Geschichte ist das, was in den Büchern (in dem Fall: in der Zeitung steht und nicht das, was die Menschen (z.B. ich) erlebt haben. Das scheint in diesen Breiten Tradition zu haben."

 

" Ostern wollte man bestimmt zum "Frühlingsfest" umbenennen, Ostereier sollten "Frühlingseier" werden und der liebe Osterhase natürlich der "Frühlingshase" oder, um es umständlicher auszudrücken "der hoppelnde Frühlingseierbringer".

 

" Eigentlich wollte die Parteiführung Weihnachten ja ganz abschaffen, um damit Reserven für die Planerfüllung gerade vor dem Jahreswechsel erschließen.

Warum das nicht beschlossen wurde, ist mir nicht bekannt. Es kann aber auch damit zu tun haben, dass die Produktion von Jahresendvogeleinheiten schon so hoch gefahren gewesen ist, dass sie nicht mehr zu stoppen war. Denn die ganze Entenproduktion mußte ja verzehrt werden.

Hat der BND dazu vielleicht auch Erkenntnisse?"

 

" Gerade habe ich wieder eine e-mail mit Weihnachtsgrüßen aus Kanada erhalten. Von "Christmas" war darin aber nicht die Rede, nur von "seasonal greetings" (=jahreszeitliche Grüße). So hat die SED in diesem Detail dann doch noch gesiegt, an unerwarteter Stelle."

 

 

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meese ist künstler - ein erfolgreicher maler, ein gefeierter performer und ein redner ...

diese mischung ist eher selten - singende schauspieler gibt es zu hauf ... auch malende gar nicht wenig ...

doch diktatur verkündende maler kenne ich sonst keine ... und "diktaturen" sind dazu auch noch sowas von kein thema: eindeutig böse (es lebe die demokratie - auch wenn sie sich variantenreich rumdefiniert und in der geschichte hitler an die macht gebracht hat und sich an quantität statt qualität orientiert ...)

 

schon als kind habe ich über "ideale" gesellschaftsformen nachgedacht - und es gab eine zeit, da wünschte ich mir einen freundlich, klugen, gerechten und empathischen diktator an der spitze, die regelt und organisiert ... irgendwelche kleidungsregeln gab es nicht mehr - jeder trug völlig problemlos, was ihm persönlich gefiel und seiner tageslaune und dem wetter entsprach ... viele fanden dies gut ... "aber ..."

 

meese vertraut der KUNST (nicht der/den kultur(en)) ... das ist konsequent und lohnt sich des nachdenkens sehr !!!

 

er meint das ernst! so ernst, wie jeder ernsthafte künstler gleichzeitig auch die ausdrucksweise eines unbeschwerten und undeterminierten kindes voller spiel- und entdeckerfreude in sich selbst ernst nimmt und spielerisch herausläßt ... als geschenk für die welt ... die liebe ... das leben und sich als teil davon versteht ... das einzigartig seine talente zur entfaltung bringt und somit zum gelingen der evolution beiträgt ... nur so!

 

religionen und ideologien sind überwunden und damit auch jeder gedanke an krieg oder machtgier ... in der welt der diktatur der kunst sind diese absurditäten völlig unvorstellbar ... es gibt so viel anderes ... !!!schönes!!! zu tun, denn die naturkatastrophen und krankheiten sind zu bekämpfen ... neue bilder zu malen,  musik zu komponieren, irre rezepte für die genießer zu probieren und schönere wohnungen für alle zu bauen ... JEDER hat genug fantasie und träume, diese liste durch eigene "kunstwerke" zu bereichern ...

 

KUNST IST DIE ZUKUNFT schreibt meese ...

 

" die immer in der gegenwart geschaffen wird " ... denkt hannelore h.

 

 

... und wenn sie ihn auf dem video so reden sieht und hört, da wird ihr etwas angst ... er ist ernst und schreit fast ... in diktaturenmanier

"muß das sein?" ... ihr gefällt der tanzende "märchenprinz" viel besser - kaum zu glauben, dass es der selbe mensch ist ...

 

 

 

 

hihi ... meese spielt ja nur ... ob diktator oder märchenprinz