22 Apr 2011

Friendly fire

Submitted by ebertus

Erschrecken? Bedauern? Klammheimliche Freude?

Von Allem etwas wohl und primär nach persönlicher Position, der eigenen Sichtweise auf den Menschen, auf die Gesellschaft geschuldet. Pfefferspray ist wohl seit einiger Zeit "das" Mittel der Wahl, "besser" noch als ein Wasserwerfer und eben etwas unterhalb des Einsatzes von wirklich existentiellen, lebensbedrohenden Waffen.

Wer die Bilder vom Stuttgarter Schloßgarten, vom 30.09.2010 gesehen und darüber gelesen hat, der darf sich natürlich gern entscheiden zwischen einem Wasserstrahl und dem Pfeffernebel. Beides Menschenverachtend und gerade die beinahe ausschließlich gutbürgelichen Teilnahme dort im Schloßgarten haben mit Sicherheit sehr schnell sehr viel gelernt.

Etwas gelernt, das darf man annehmen, hat auch dieser höhere Beamte bei seiner Undercover Teilnahme. Interessant werden nun die Weiterungen sein, wenngleich erwartbar in dem Versanden auf dienstlichen Wegen. Bei einem "richtigen" Autonomen etc. wäre die Zeitung mit den vier Buchstaben wohl schon zur Verteidigung des Sprayers aufgelaufen, bei dem Opfer als unbeteiligten Dritten wäre zumindest Verständnis für den Polizisten im stressigen Einsatz angezeigt.

Aber so, die eigenen Leute unter Beschuß nehmen?

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/polizist-besprueht-sein...