Dokumentation

Arendt - der Film

Nach der Rezension bei SPON ist das wohl ein sogenanntes "must see". Nicht unbedingt wegen der intellektuellen Tiefe, die in einem Film wohl nie das transportieren kann, was das Buch vermag. Nein, eher der Atmosphäre dieser Zeit, dieser rund fünf Jahre in New York geschuldet, eben die wesentliche historische Spannweite des Films. Die eigenen, mehrfachen Aufenthalte in dieser Stadt sind dabei keinesfalls hinderlich; im Gegenteil. Und Jack Kerouacs "On the Road" rollte diesen bei mir meist positiv ankommenden Kulturschock nochmals auf.

Nicht wie Ich, wie Du, wie Wir

Graffiti mag ich im Grunde nicht, erst recht keine grelle und/oder aufdringliche, gar noch mit gruseligen Fratzen versetzte; auch wenn diverse Besuche in NYC dahingehend schon mal an mein Aufmerksamkeitspotential appelierten. Dokumentationen mag ich durchaus, historische Bezüge darstellende, Entwicklungen aufzeigende, Protagonisten und deren Psychogramme nachzeichnende nicht zuletzt. Und gern an Originalschauplätzen mit authentischen Personen, derer durchaus erkennbar verschiedener Perspektiven.

Deutschland-Tour

Späte berufliche Prägung? Vielleicht! Etwas innere Unruhe? Das kann schon sein! Neue Horizonte entdecken wollen? Ja, und in jeder Beziehung! Aktuelle Möglichkeiten nutzen? Natürlich, die der modernen Kommunikation! Mit latenten Ungewissheiten umgehen? Das muss, das sollte man abkönnen! Nochmal (kleine) Bäume ausreissen? OK, es zumindest versuchen!