Wirtschaftsinteressen

Wann und wo und wofür werden künftig deutsche Soldaten eingesetzt?

Bereits diese Fragestellung aus einem Beitrag des Tagesspiegel und dort dem aktuell zuständigen Minister in den Mund gelegt, diese Frage ist mehr als scheinheilig. Statt "deutsche Soldaten" sollte es in erwartbarer Realität des Faktischen wohl eher "Soldaten in deutschem Auftrag" lauten.

Der Terrorist, das unbekannte Wesen

Eines vorab, und das sollte klar sei, auch wenn es später hier im Beitrag etwas blümerant wird. Wer mit Feuer und Schwert, als Teilnehmer in der Koalition der Willigen und gemäß Struck/Köhler/Guttenberg - Postulat "seine" Wirtschaftsinteressen weltweit und in aktiver Ausübung von militärischer Gewalt vertritt, der muss irgendwann mit einem harten, einem unter Umständen schrecklichen Echo rechnen.

Märchenstunde vs. Kunst

Ende Januar wird eine breite Mehrheit als DDR-gemäße, sehr große Koalition im deutschen Bundestag für die Fortsetzung des Isaf-Mandats in Afghanistan votieren. Eine kritische Auseinandersetzung findet nicht statt. Schlimmer noch, im Vorfeld und zur Einstimmung der am Straßenrand jubelnden Bevölkerung werden neue, alte Formen der Verabschiedung der tapferen Kämpfer mit mit Tschingderassabum zelebriert.

Mangel, wohin man auch schaut

(Fast) alles wird knapp, Mangel herrscht wohin man auch schaut. Die sog. Überflussgesellschaft steht zur Disposition, der Untergang des christlichen Abendlandes ist wieder einmal sehr nahe. Böse Horden aus der arabisch/asiatischen Hemisphäre bedrohen nicht nur "unsere" Leitkultur - nein - nicht weniger als die schnöde Existenz eines führenden Industrielandes steht auf dem Spiel; mittelalterliche, gar beinahe Steinzeitverhältnisse drohen.