Irak

Sechs Jahre später

Aus der New York Times, vom heutigen Tage und mit einem irritierenden Blick auf entgleisende Maßstäbe und Relationen unserer christlich-abendländischen Leitkultur. Wer zählt die Millionen Menschen, die immer neuen Kollateralschäden; und wo sich dort im Irak nichts von dem, von den Atomwaffen fand, wofür bzw. wogegen "unsere" damalige Oppositionsführerin, nach meiner Erinnerung, sich bereits 2003  gern eingereiht hätte, in den Chor einer Koalition der Willigen. Mittlerweile und nun keine Oppositionsführerin mehr, freut sie sich gar öffentlich über den Tod eines Menschen, hätte allen Grund, anläßlich dieser Geschichte hier sich eher in einer (so hört man doch immer wieder?) familiär sozialisierten, christlichen Demut zu üben.