Theater

"Ich will, dass man diesen Film liest"

Fassbinder über Fassbinder lautet der Titel des vor einigen Tagen veröffentlichten Beitrages, einer mit Sicherheit sehr subjektiven Rückschau auf den deutschen Film- und Theaterregisseur. Es geht mir dabei nicht um eine auch nur annähernd vollständige Darstellung seines Schaffens (das wäre vermessen), ebenfalls nicht um die Detailbetrachtung eines ausgewählten Stückes. Es ist, das sei zugegeben, keine Einführung in das Werk, eher in die Denke von Fassbinder und setzt in Teilen einen zumindest rudimentären Hintergrund voraus, dahingehend, was Fassbinders Werk für die bundesdeutsche Nachkriegsära aus künstlerischer, aber auch aus gesellschaftspolitischer Sicht bedeutet.

Fassbinder über Fassbinder

Rainer Werner Fassbinder   war der wohl markanteste, produktivste und nicht zuletzt der immer wieder sehr kontrovers diskutierte Regisseur der bundesrepublikanischen Nachkriegsära. Dies gilt für die Anfänge beim Theater ebenso wie für sein umfangreiches Filmschaffen. Mehr noch, Teile von Fassbinders Werk werden auch heute bzw. immer wieder neu adaptiert und führen mit einer gewissen Regelmäßigkeit zu eben diesen Kontroversen im Hinblick auf sein Schaffen, aber auch seiner Person an sich.

Schlossparktheater

Bildmontage: Programmheft

Das Schloßparktheater ist ein traditionsreiches kleines Theater im Ortsteil Steglitz von Berlin.

Dieter (Didi) Hallervorden - und hier im wohl klassisch-positiven Sinne von Public-Private-Partnership - investierte erhebliche eigene Mittel und brachte das brach liegende, kulturelle Kleinod zu neuer Blüte.