Demo

Piraten und andere Minderheiten

Bild: Bernd Ebert

Die Berliner Wahlen sind vorbei, die Piraten mit beinahe sensationeller Stimmenzahl in das Abgeordnetenhaus und in diverse Bezirksvertretungen gewählt.

Nicht dass die CDU geschockt wäre, oder die FDP weniger Stimmen bekommt als eine Rechtspartei; nein, die etablierten Bürgerversteher von der SPD über die Grünen bis hin zu den Linken sind schockiert, schicken die medialen Wadenbeisser an die Front der veröffentlichten Meinung.


 

 

 

Freiheit statt Angst 2011

Bild: Offizieller Demo-Flyer aus 2010

Bereits im letzten Jahr standen Teilnahme und Solidarität auf meinem Programm und am kommenden Samstag soll es nicht anders sein. Das Wetter verspricht angenehm zu werden und mit der S-Bahn geht es direkt zum Bahnhof "Brandenburger Tor", bis vor einiger Zeit noch mit der Bezeichnung "Unter den Linden" verbunden.

 

 

 


S21 Grauköppe

Bild: Bernd Ebert

Grauköppe unter sich?

Oder auch: "Die mit dem schütteren Haar"

Wahnsinn!!! Auf diese in Mehrheit gutbürgerlichen, eher wohl situierten, überwiegend (unterstellt) intelligenten, staatstreuen (aber undankbaren?), nicht vermummten, gänzlich unbewaffneten (weniger wäre nackt) älteren Bürger einzuknüppeln, wie das am 30.09. von der Staatsmacht - und vielfach medial dokumentiert - beinahe "zelebriert" wurde, das ist schon fast ein Verbrechen.

 

 

 

 

Der Tag neigt sich,

der Zug nähert sich Dannenberg (07.11.2010/19:00) und natürlich werden die Castoren "irgendwann" Gorleben erreichen, vorerst dort endgelagert. Reflektionen bezüglich dem eigenen Engagement sind angezeigt, sind im Zeitalter des Web 2.0 nicht nur im privaten Tagebuch möglich. Dieses wwww (gemäß heise/hal faber, "was war, was wird") ist auch Teil der Historie, der perspektivischen Fragestellung.

Solidarität üben...; oder gar Geschichte schreiben ?

In der Regel erfolgt hier keine Verlinkung auf den liberalen, medialen Mainstream; es gibt meist gleichwertige oder gar bessere Alternativen. Verweigerung weniger, weil die Qualität des Mainstream nicht mehr stimmt, Distanz eher wegen der subtilen, manchmal gar offenen Botschaften derer, die dort singen und natürlich auch Brot essen (müssen). Botschaften in Richtung der doch so alternativlosen, neoliberalen Geisteshaltung als beinahe einziges Credo menschlicher Existenz.