Verarmung

Der Armen überdrüssig - es gibt Wichtigeres!

Als Käufer und Leser der Spiegel, schlußendlich bis 1997 kam mir Newt Gingrich erstmals 1995 auf den politisch relevanten Radarschirm. Genau dies ist nunmehr und in geradezu faszinierender Aktualität ein Ausdruck dessen, wo etwas zusammen wächst, was als Credo, als verkürztes Denken im Hoffen, im positiven Begleiten der kapitalistischen  Endzeitära zusammen gehört; die Wenigen fast alles Besitzenden gegen die Vielen - und mit Israel als "Bauer auf dem Schachbrett"; frei nach Robert Kurz.

99 Prozent

Neunundneunzig Prozent der Menschen sind nicht mehr beteiligt am Zuwachs von Wohlstand, an den Ressourcen der Welt, verbrauchen die möglicherweise noch vorhandene, geringe Substanz. Ein Prozent dagegen profitiert umsomehr, domestiziert alle anderen mit Zuckerbrot und Peitsche, mit bunten Glasperlen und medialer Hofberichterstattung, mit subtiler, zunehmend jedoch offener Repression; bis hinein in die Zentren der alten Welt.

Tent City II

Zitat: "Die Armen können sich alles erlauben – die haben ohnehin nichts zu verlieren. Die Reichen können die besten Anwälte bezahlen und wer weiß was noch alles. Aber die Mittelschicht steckt zwischen beiden fest: Ohne die wirtschaftliche Macht, um das System zu schmieren, aber mit gerade genug Wohlstand, um Angst zu haben, es zu verlieren. Deswegen hat man uns jahrelang gemolken. Aber das ist jetzt vorbei."

Florida-Rolf, jetzt in Athen?

Die Rettung der Erde kann warten, Krankheiten, Elend, Hungersnöte ebenfalls. Und Schuld sind einmal mehr die Schmarotzer, hierzulande bereits von einem SPD-Granden sehr plakativ erkannt. Kein Wunder also, wenn das in Griechenland ähnlich, vielleicht noch viel schlimmer ist. Da ging und geht also unser gutes Geld dahin, sollten wir nun gerade hinter Regierung, Industrie und Banken zusammen stehen; sagen die staatstragenden, die hofberichterstattenden Medien.

Der kommende Aufstand III

Dieser nun dritte Teil zur Thematik des Textes möge keine Fortsetzung im formalen Sinne, in Kontinuität der beiden vorhergehenden Beiträge hier sein. Weniger eine überwiegende Erläuterung und Verlinkung, aber auch kein spärlich kommentiertes "für sich selbst sprechen" des Textes. Dieser Ansatz hier wird daher im Wesentlichen und zumindest im Überblick mein Verständnis des Textes reflektieren, sowohl formal wie auch inhaltlich.

Der kommende Aufstand II

Solschenizyn oder Dante? Ersterer wohl, wenn die Hölle mit Straflager für Gefährder, zunehmend vielleicht für Minderleister, Unterschichtler etc. definiert wird. Eine immer größere Zahl von Menschen wird als sog. Humankapital für die profitable Sicherstellung der reinen Existenz nicht mehr benötigt, kann nicht sarrazinesk "irgendwohin" verbracht, keiner wie auch immer gearteten "Endlösung" zugeführt werden. Und damit sind wir wieder bei dieser Schrift vom kommenden Aufstand.

Der kommende Aufstand I

Man sollte es weder lächerlich machen, noch als Utopie, als Sozialromantik diffamieren. Visionen und Utopien sind nötig, sind vielleicht manchmal extrem, aber das ist der verordnete, der andauernde und angeblich so alternativlose Sachzwang ebenfalls. Er tötet die Demokratie und der aktuelle Zustand gerade der westlichen, der christlich-abendländischen Gesellschaftssysteme, das hilflose und dennoch freche, gespensterhafte Agieren der Mächtigen incl. ihrer politisch-medialen Marionetten, das penetrante "haltet den Dieb" Geschrei, das selbstgerechte Zeigen auf die Fremden, die Schuldigen, die Schurken, dies alles ist der eher selbst gelegte, von den sog. Eliten zu verantwortende Brandsatz unter dem Gesellschaftssystem.

Grenzwertiger Ungehorsam

Grenzwerte gehen gegen null oder gegen unendlich, mathematisch zumindest. Die Umverteilung auf Wenige ebenfalls. Oder wo kommt die Substanz her, die zunehmend und erkennbar, fühlbar schneller umverteilt wird? Die globale Karte zieht immer weniger, da gibt es andere, ebenfalls große Player; militärisch allemal.

Eine kurze Geschichte von fast allem - 04

Wegen der doch schon etwas massiveren Erkältung, gepaart mit einem unangenehmen Reizhusten fällt mir weitergehende Reflektion und ironische Bissigkeit zur Zeit etwas schwer. Andererseits gibt es diese Tage so einige Meldungen, bei denen der Kopf und die Hände über der Tastatur kaum ruhig bleiben können. "Go ahead" - lesend zumindest:

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