Terror

Abzugspanik

Rette sich, wer (bezahlen) kann; und Frankreich hat sich bereits für diese Variante entschieden. Krokodilstränen werden nun vergossen, die ökonomische Seite der zunehmend panischen Absetzbewegung in den Vordergrund gestellt. Nur, was haben wir, was haben unsere Führer dort gesucht? Was, außer der zugegebenen, weltweiten Verteidigung unserer Wirtschaftsinteressen?

Ein beispielhafter Prozess

Und weil es nach der Causa Grass noch weniger Grund gibt, sich bei einer bislang freien Internetverfügbarkeit die informell weitgehend gleichgeschaltete Medienlandschaft hierzulande anzutun, so mag meinerseits neben primär englischsprachigen Medien auch ein Blick auf das südliche, dennoch deutschsprachige Nachbarland angezeigt sein.

Die nächste Sau, bitte...

Grass war gestern, Breivik ist heute, wird als nächste Sau als Inkarnation des Bösen durch das mediale und in der Regel "gute" Dorf getrieben, im Großen wie im Kleinen. Und wer den Schuß noch nicht gehört hat, gegebenenfalls schlicht und naiv daher labert, der/die darf sich schon mal (wieder) warm anziehen.

Vom Durchhalten

Die letzten Tage des Mai 2011 war geprägt vom Kämpfen und Sterben in Afghanistan. Sinnlos, wie von Beginn an, aber immer den schlußendlichen Sieg vor Augen, weil man sich ja auf der richtigen Seite wähnt. Die zweite Maihälfte war ebenfalls geprägt von dem regierungsamtlichen Postulat, zukünftig noch intensiver und in jedem Falle weltweit die eigenen (Wirtschafts)interessen mit jeder dazu notwendigen, militärischen Gewalt durchsetzen zu wollen.

Wie bestellt

Was diese Tage und mit voller medialer Wucht auf uns Zipfelmützenträger einstürmt, dass wirkt ja wirklich (beinahe) wie bestellt, oder? Von Merkels Post aus Griechenland, über heissen Toner aus dem Jemen bis zu den verrückten Teekochern drüben; und natürlich zurück in unser "Homeland", wo die Bahn und an allen Fronten nur für positive, absolut bürgerfreundliche Nachrichten gut ist.

"Cui Bono" - und ein Medienblackout, der 9 Jahre anhalten soll?

Wem etwas nützt, im Kleinen wie im Großen? Im eher Privaten wie bei öffentlichem Interesse so ist "das" nicht immer und nicht das einzige Credo der kritischen Begleitung. Dennoch, es sollte am Anfang jeder ernsthaften, jeder zweifelnden Hinterfragung stehen.