Gorleben

Der Tag neigt sich,

der Zug nähert sich Dannenberg (07.11.2010/19:00) und natürlich werden die Castoren "irgendwann" Gorleben erreichen, vorerst dort endgelagert. Reflektionen bezüglich dem eigenen Engagement sind angezeigt, sind im Zeitalter des Web 2.0 nicht nur im privaten Tagebuch möglich. Dieses wwww (gemäß heise/hal faber, "was war, was wird") ist auch Teil der Historie, der perspektivischen Fragestellung.

Orte des Widerstandes

Dass sich die "politisch grüne?" taz hier (das Original) und jetzt zum überregionalen Sprachrohr der Bewegung macht, zumindest den wohlwollenden Chronisten gibt, das find' ich gut.

Dass die seit Ende 1998 sachzwangorientierten, zunehmend staatstragenden, für fast alles offene seiende Partei der Grünen ebenfalls auf dieser Welle reiten, sich "wieder" einbringen möchten, das find' ich zumindest ambivalent.

Dass Hermann Klepper die Grünen hasst, das ist irgendwie zu verstehen, das sollte man jedoch - weil vielleicht zu distanziert - nicht unbedingt selbst vertreten.

 

 


Kinder haften

Unsere Kinder müssen haften, für die strahlende Zukunft und die Banken/Spekulantenrettung.

Unsere Kinder werden verbürgt und verpfändet für das bestenfalls zeitweise Wohlergehen einer kleinen Minderheit einschließlich derer politischer Marionetten, unterhalten von medialen Hofschranzen.

Die sog. Vierte Gewalt ist nicht mehr.

Solidarität üben...; oder gar Geschichte schreiben ?

In der Regel erfolgt hier keine Verlinkung auf den liberalen, medialen Mainstream; es gibt meist gleichwertige oder gar bessere Alternativen. Verweigerung weniger, weil die Qualität des Mainstream nicht mehr stimmt, Distanz eher wegen der subtilen, manchmal gar offenen Botschaften derer, die dort singen und natürlich auch Brot essen (müssen). Botschaften in Richtung der doch so alternativlosen, neoliberalen Geisteshaltung als beinahe einziges Credo menschlicher Existenz.