SPD

Demokraten an sich oder Demokraten unter sich?

Wie sehr der Struck'sche Spruch vom Hindukusch stimmt, wir sehen es aktuell in Afrika, im Nahen Osten und demnächst in …: es brennt, Demokratie in Not und das heisst: UNSERE Demokratie gerät in Not, wenn anderenorts die Bürger IHRE Demokratie einfordern und das sogar noch erfolgreich. Die Vasallen der westlichen Welt, Statthalter, geübt im Sessel-Pubsen und Köfferchen-Verschieben gleich im Dutzend ins Exil bzw. auf die Anklagebank?

Ein Beitrag von Ruganer

SPD - zwischen Pest und Cholera

Verdient hat sie es ja, die verbliebene AgendaRest-SPD. Und von der Leyen punktet nach dem "gesunden Volksempfinden" via KiPo nun schon wieder; auch wenn es sich bei Alkohol und Zigaretten aktuell und hierzulande um legale Drogen handelt. Nein, das muss der gesunde Volkskörper nicht unterstützen! Punkt.

Nachtreten oder richtig stellen?

Der Freitag bringt es, meine (mangels journalistischem Vermögen) ungesagten Worte. Und wie Stefan Heym (als Mohr, der seine Schuldigkeit getan hatte) vom politischen und medialen Mainstream dann mitgespielt wurde, das habe ich nicht vergessen. Ja, es gab viele dieser Mohren in der Nachwendezeit, als die FDJ-Sek's etc. sich anschickten, gaaanz unschuldig in den (erweiterten) GroKo-Parteien nun die neue Demokratie bauen zu wollen. Keinen (grab your own nose) Blick zurück, versteht sich.

Braucht man sog. "ThinkTanks"?

Nachdem der "Dritte Weg" der Sozialdemokraten gescheitert ist, sie im Grunde gar noch als (Mit)Brandstifter der Finanzkrise dastehen, für die zunehmenden, sozialen Verwerfungen in der Gesellschaft ebenfalls (mit)verantwortlich sind, für die selbst nach seriösen Statistiken nicht zu leugnende Umverteilung auf Wenige Besitzende (haupt)verantwortlich zeichnen, sich darüber hinaus wenig bis überhaupt nicht einsichtig zeigen wollten, so ist eine grundsätzliche Diskussion und Neubewertung der sozialdemokratischen Essentials wohl mehr als angesagt, muss auf die Agenda der nächsten Jahre; mindestens bis zur Wahl in 2013 - wenn das nicht gar noch zu früh sein dürfte.

Selbstmord aus Angst vor dem Tod?

Und täglich gib uns alte/neue NRW-Spekulationen. Wenn sich also - Jamaika (nur vorerst) mal ausgeschlossen - die FDP keinesfalls an alte, Wehner'sche Pendler-Traditionen erinnern lassen will, so hat nun die SPD das Heft des Handelns wirklich allein in der Hand. Ja, diesen Sachverhalt, diese Tatsache muss man fairerweise und vollkommen ohne Ironie doch zugeben; ohne die SPD geht erst mal nichts in NRW.

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